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MagicBeaver Anleitungen

MagicBeaver „AeroBeaver“ Anleitung:

Bei diesem Verfahren wird das frei in einem geschlossenen Raum hängende Wurzelsystem ständig oder in Intervallen mit Nährlösung angesprüht. Die abtropfende Nährlösung wird zurückgeführt und wieder verwendet. Dadurch wird neben der Versorgung der Wurzel mit Nährstoffen eine stets optimale Sauerstoffversorgung erreicht.

Das Aeroponik-Verfahren eröffnet zudem versuchstechnisch neue Möglichkeiten, da das Wurzelsystem für Untersuchungen jederzeit zugänglich ist. Erweitern Sie Ihren MagicBeaver mit unserem Upgrade "AeroBeaver". Der höhere technische Aufwand hat sich rasch durch einen kostengünstigeren Betrieb der Anlage amortisiert.

Der "AeroBeaver" ist eine Auflage, bestehend aus zwei Teilen für den MagicBeaver. Die erste ist ein Zwischenstück um Höhe zu gewinnen. Die Zweite schließt licht dicht die Oberseite ab. In dem Oberteil befinden sich Aussparungen für Netztöpfe, die durch ein Spraysystem von unten besprüht werden. Die Bewässerungskanäle sind unmittelbar unter dem Deckel und sprühen zur Seite, um ein Verstopfen durch herabwachsenden Wurzeln zu vermeiden.

Dieses System arbeitet ohne Düsen, die verstopfen können. Als Medium bieten sich „Hydroton“ oder „Hortis-Flox“ besonders gut an. Der Hydroton ist sogar mehrfach verwendbar. Eine leistungsstarke Pumpe ist ebenfalls inklusive.

Der "AreoBeaver" ist komplett zerlegbar um eine problemlose Reinigung zu gewährleisten.

 

MagicBeaver „Ebbe & Flut“ Anleitung:

Der "BeaverDam Advance" ist eine MagicBeaver-Erweiterung, die es ermöglicht den Tisch  auf eine gewünschte Höhe zu fluten. Dazu wird ein zweiter "BeaverDam" Ablauf benötigt. Eine spezielle Pumpe sorgt für eine kräftige Bewässerung und über die beiden Abflüsse wird der maximale Wasserpegel eingestellt.

Durch die Höheneinstellung wird ein überlaufen des Tisches verhindert.
Das Wasser läuft nach abschalten der Pumpe wieder über den Zulauf zurück in den Tank.
Die Pumpe ist hier regelmäßig auf Verschmutzungen zu kontrollieren.

Bei der Kieskultur, auch Mineralkultur (engl. gravel culture), arbeitet man mit einer 10-20cm dicken Schicht von Bims, Blähton, Gesteinssplit, Quarzkies, Vermiculit u.a.
Bei dieser Technik kommt das Ebbe & Flut-Verfahren am besten zum tragen.
Durch kurzfristiges Anstauen der Nährlösung bis kurz unter die Substratoberfläche werden die Pflanzen mit Nährstoffen versorgt.

Die Häufigkeit des Anstauens ist von den klimatischen Bedingungen, dem Wasserverbrauch der Pflanzen und von der Wasserkapazität des Substrates abhängig.
Sie schwankt zwischen ein- bis fünfmal wöchentlich im Winter und bis zu drei- bis fünfmal täglich im Sommer.

 

MagicBeaver „NFT“ (Nährfilmtechnik) Anleitung:

Dieses Verfahren arbeitet ohne Substrat, wenn man von den geringen Mengen für die Jungpflanzen-Aufzucht absieht.

In der Wurzelzone befindet sich nur ein Textilvlies (Nährfilmtechnik NFT) oder eine bis zu 3 cm hohe Schicht aus einem inerten Substrat (Gravelfilmtechink GFT). Ein Textilvlies und eine Anti-Algenfolie ist standardmäßig bei unseren MagicBeaver Produkten dabei.

Mit dieser Methode ist es möglich auf dem MagicBeaver alle Arten von Medien zu bewässern. Ob Töpfe, Blöcke oder Slabs, alles ist möglich.

In Verbindung mit einem "BeaverDeck" haben sie ein optimales Bewässerungssystem.
Alle MagicBeaver Systeme sind standardmäßig mit der Nährfilmtechnik (NFT) ausgestattet.

Ein NFT System ist kinderleicht zu bedienen.
Es besteht aus einem flachen Film einer Nährlösung (Nährstoffe & Wasser), die ständig oder zeitweise um die Wurzeln Ihrer Pflanzen zirkuliert.
Dabei ist auf ein Gefälle von 1-2 % zu achten.
Die Nährlösung wird vom Tank auf den MagicBeaver gepumpt, fließt um die Pflanzenwurzeln herum und zurück in den Behälter.
Es ist der Nährstofffilm, der NFT von anderen Hydrokultursystemen unterscheidet.

Wesentliche Vorteile:
  • Das Verfahren entspricht im hohen Maße den ökologischen Anforderungen.
  • Auf Substrat kann weitgehend verzichtet werden.
    Dadurch entfallen auch die Kosten für eine Entsorgung.
  • Durch die gleichmäßigere und stets optimale Nährlösungsversorgung können
    bis zu 15% höhere Erträge im Vergleich zur Substratkultur entstehen.